Heraldry in Germany

This page contains some information on the political structure of Germany over time, the states that formed it, and their heraldry. See a general presentation of the Holy Roman Empire and 19th c. German States. Other resources on the Web:

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Arms of 19th c. German states

Source: Meyers Konversationslexicon 1908, s.v. Wappen.

See the splendid illustrations by Arnaud Bunel.
Anhalt

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Zweimal gespalten und dreimal quergeteilt mit Herzschild. Herzschild gespalten, vorn in Silber ein goldbewehrter roter halber Adler (Brandenburg), hinten von Schwarz und Gold zehnmal quergestreift, die Streifen von einem gr&uiuml;nem Rautenkranz schrägrechts überzogen (Sachsen). 1) Sachsen. 2) In Blau ein gekrönter goldener Adler (Pfalz zu Sachsen). 3) In Silber drei rote, im Dreispaß ausgebrochene See blätter (Engern). 4) In Silber eine nach links aufsteigenende rote, gezinnte Mauer mit goldenem Tor, auf der ein gekrönter schwarzer Bär mit goldenem Halsband emporschreitet (Beringen). 5) Von Schwarz und Gold zehnmal quergestreift (Ballenstedt). 6) Von Schwarz und Silber zu zwöf Plätzen geschacht (Askanien). 7) Von Gold und Rot geviert (Waldersee). 8) In Blau zwei goldene Schräglinksbalken (Warmsdorf). 9) In Blau ein goldbewehrter silberner Adler (Mühlingen). 10) Ein rotes Feld (Regalienschild). 11) Diesselbe Zeichnung wie 4), nur läuft die Mauer schrägrechts, das Tor is offen, dass Halsband des Bären ist von Silber (Bernburg).

Großherzogtum Baden

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(Hauswappen: In Gold ein roter Schrägrechtsbalken).

Königreich Bayern

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Geiert mit Herzschild. Herzschild: von Silber und Blau geweckt (Bayern). 1) In Schwarz ein goldener doppelschwänziger, rotgekrönter Löwe (Pfalz am Rhein). 2) Von Rot über Silber durch einen Spitzenschnitt geteilt, wobei die drei Spitzen des silbernen Feldes in das rote Feld übergreifen (Franken). 3) Sechsmal von Silber und Rot schräglinks geteilt, dar&uunl;ber ein golderner Pfahl (Burgau). 4) In Silber ein gekrönter blauer Löwe (Veldenz).

Braunschweig

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Gespalten, vorn in Rot zwei goldene Leoparden untereinander (Braunschweig). Hinten im goldenen, mit roten Herzen bestreuten Felde ein blauer Löwe (Lüneburg).

Freistadt Bremen

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In Rot ein silberner, schrägrechts gestellter Schlüssel.

Freistadt Hamburg

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Silbernes dreitürmiges Kastell in Rot; auf der Kuppel des Mittelturmes erscheint ein Kreuz, über den niedrigen gezinnten Seitentürmen schwebt je ein sechsstrahliger, silberner Stern.

Großherzogtum Hessen

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In Blau ein zehnfach von Silber und Rot quergestreifter, gekrönter, goldbewehrter Löwe (Landgrafschaft Thüringen), der in der rechten Branke ein Schwert hät.

Lippe

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Zweimal gespalten und zweimal quergeteilt mit Herzschild. Herzschild: In Silber eine rote Rose (Lippe). 1 und 9) In Silber fünf (2, 1, 2) schwarze Mühleisen (Vianen). 2 und 8), In Rot eine goldener achstraliger Stern, auf dem eine Schwalbe sitzt (Swalenberg). 3 und 7), Von blausilbernen Eisenhütlein und Rot sechsmal quergestreift (Ameyden). 4 und 6), In Gold ein roter achtspitziger Stern (Sternberg). 5) Bildet den Herzschild.

Lübeck

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Schwarzer, rotbewehrter Doppeladler, dessen Brust mit einem von Silber und Rot quergeteilten Schildchen belegt ist.

Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz

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Gespalten und zweimal quergeteilt mit Herzschild. Herzschild: Von Rot über Gold geteilt (GRafschaft Schwerin). 1) In Gold ein gekrönter schwarzer Stierkopf mit silbernen Hörnern und abgerissenem Halsfell (Mecklenburg). 2) In Blau ein schreitender goldener Greif (Rostock). 3) Quergeteilt, oben wie 2), unten ein grünes, silberbordiertes Feld (Fürstentum Schwerin). 4) In Rot ein schwebendes silbernes Kreuz, darauf eine Krone (Ratzeburg). 5) In Rot ein weiblicher Arm mit weißem Puffenärmel, einen goldenen Ring haltend; um den Unterarm schlingt sich ein weißes Band (Stargard). 6) In Gold ein schrägliegender Stierkopf wie bei 1), aber ohne Halsfell (Wenden). Bei Mecklenburg-Strelitz schwebt bei 4) die Krone über dem Kreuz, be 5) kommt der Arm aus Wolken hervor, das Band ist am Oberarm gebunden.

Oldenburg

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Quergeteilt: oben gespalten, unten durch eine aufsteigende Spitze gespalten. 1) In Gold zwei rote Querbalken (Oldenburg). 2) In Blau ein schwebendes goldenes Ankersteckkreuz (Delmenhorst). 3) In Blau ein schwebendes goldenes Tatzenkreuz, darüber ein Bischofsmütze (Fürstentum Lübeck). 4) Von Rot und Silber geschacht (Birkenfeld). 5) In der blauen Spitze ein gekrönter goldener Löwe (Jever).

Reuß

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Geviert: 1 und 4), In Schwarz ein goldener, rotbewehrter und rotgekrönter Löwe (Reuß). 2 und 3), In Silber ein goldener Kranich (Kranichfeld).

Sachsen-Altenburg

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Geviert mit Herzschild (Hauswappen von Sachsen): 1) in Silber eine fünfblätterige rote Rose mit goldenem Samen und grünen Barte (Altenburg), 2) in Silber drei blaue Querbalken (Eisenberg), 3) in mit roten Herzen bestreutem goldenen Felde ein rotgekröneter, schwarzer Löwe (Orlamünde), 4) in blau ein von Gold über Silber geteilter Löwe (Pleißen).

Quarterly, 1: argent a rose gules barbed and seeded proper (Altenburg), 2: argent three bends azure (Eisenberg), 3: or on a semy of hearts gules a lion sable crowned of the second (Orlamünde), 4: azure a lion per fess or and argent (Pleißen). Overall Saxony.

Sachsen-Koburg und Gotha

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Geviert mit Herzschild (Hauswappen von Sachsen). 1) In Blau ein von Silber und Rot achtmal quergestreifter, gekrönter Löwe (Gotha), 2) in Gold ein schwarzer Löwe (Meißen), 3) in Gold auf grünem Dreiberg eine schwarze Henne mit rotem Kamm und Lappen (Henneberg), 4) in Schwarz ein goldener Löwe (Koburg).

Quarterly, 1: azure a lion crowned barry of eight argent and gules (Gotha), 2: or a lion sable (Meißen), 3: or on a triple mount vert a cock sablecombed and wattled gules (Henneberg), 4: sable a lion or (Koburg). Over all Saxony.

Sachsen-Meiningen

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Geviert mit Herzschild (Hauswappen von Sachsen). 1) in Blau ein gekrönter, von Silber und Rot achtfach quergestreifter Löwe (Thüringen), 2) Henneberg, 3) in Rot ein gold gekrönte, silberne Säule (Römhild), 4) Meißen.

Quarterly, 1: azure a lion crowned barry of eight argent and gules (Thüringen), 2: Henneberg, 3: gules a column argent crowned or (Römhild), 4: Meißen. Overall Saxony.

Sachsen-Weimar

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Geviert mit Herzschild (Hauswappen von Sachsen). 1) Thüringen. 2) Meißen. 3) Gespalten: vorn Henneberg, hinten von Silber und Rot gespalten mit je einem Schrägrechtsbalken in wechselnden Tinkturen (Neustadt-Arnshaugk). 4) Gepalten; vorn in Silber ein nach links gewendeter schwarzer, rotbewehrter Löwe, von einem goldenen Schrägrechtsbalken überzogen (Blankenhain); hinten von Blau und Silber achtfach schrägrechts gestreift (Tautenburg).

Quarterly, 1: Thüringen, 2: Meißen, 3: per pale a) Henneberg, b) per pale argent and gules a bend counterchanged (Neustadt-Arnshaugk), 4: per pale, argent on a lion contourne sable, armed gules a bend or (Blankenhain) and bendy of eight azure and argent (Tautenburg). Overall Saxony.

Königreich Sachsen

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Hauswappen von Sachsen: von Gold und Schwarz neunmal geteilt mit schrägrechts übergelegtem grünen Rautenkranz.

Majestätswappen (1889): Im herzschild Sachsen; ferner von heraldisch rechts oben angefangen: in Gold ein schwarzer Löwe (Meißen), in Blau ein gekrönter von Silber und Rot achtfach quergestreifter Löwe (Thuringen), in Schwarz ein golderner Adler (Pfalz-Thüringen), in Blau ein gekronter goldener Adler (Pfalz-Sachsen), in Blau ein von Gold über Silber geteilter Löwe (Pleißen), in Schwars ein gekrönter golderner Löwe (Volgtland), in mit roten Herzen bestreutem goldenen Felde ein rotgekrönter, schwarzer Löwe (Orlamünde), in Gold zei blaue Pfähle (Landsberg), in Blau ein goldene Mauer (Oberlausitz), in Silber eine fünfblätterige rote Rose mit goldenem Samen und grünem Barte (Altenburg), in Gold auf grünem Dreiberg ein schwarze Henne mit rotem Kamm und Lappen (Henneberg).

Arms of Saxony: barry of ten or and sable a crown of rue (alias crancelin, alias ducal coronet in bend, bend archy coronetty) vert.

Schaumburg-Lippe

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Geviert mit Herzschild. Herzschikld: In Rot ein silberner Schildbeschlag (Schaumburg). 1 und 4) In Silver eine rote Rose mit grünen Kelchblättern (Lippe). 2 und 3) In Rot ein goldener achtstrahliger Stern, auf dem eine Schwabe sitzt (Swalenberg).

Schwarzburg

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Der Schild ist durch ein abwechselnd von Blau, Gold und Schwarz schrägrechts gestreiftes Kreuz bis an einen goldenen Schildfuß (bei Schwarzburg-Rudolstadt silbernen) geviert, in welch letzterm eine rote Streugabel über einem ebensolchen Roßkamm erscheint (Leutenberg und Reichserbstallmeisteramt). Auf der Kreuzung der Kreuzarme erschient ein goldener Schild gelegt, der den alten deutschen Doppeladler mit einem goldenen Brustschilden ziegt, in dem ein Fürstenhut (bei Schwarzburg-Rudolstadt eine Fürstenkrone) zu sehen ist (kaiserliches Gnadenwappen). Der rechte Kreuzarm ist mit dem Hauswappen (in Blau ein gekrönter goldener Löwe), der linke mit einem silbernen Schild belegt, in dem ein schreitender schwarzer Hirsch erscheint (Klettenberg). Die vordere Hälfte des Schildes ist geviert und zeigt in 1 und 4) in Gold ein goldbewehrten schwarzen Adler (Arnstadt), 2 und 3) in Silber ein rotes Hirschgeweih (Sondershausen). Die hintere Schildhälfte ist abermals geviert und zeigt in 1 und 4) ein rot-silbernes Schach zu zwölf Plätzen (Hohenstein), 2 und 3) is quergeteilt, oben in Rot ein goldener, doppelschweifiger Löwe, unten von Gold und Rot achtfach quergestreift (Lauterberg). Das kleine Staatswappen hat den Herzschild und den Schildfuß des großen Wappens zu einem Schilde vereint.

Waldeck

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Zweimal gespalten und zweimal geteilt mit Herzschild. Herzschild: in Gold ein schwarzer achtstrahliger Stern (Waldeck). 1 und 9) In Silver ein rotes Ankerkreuz (Pyrmont). 2 und 8) In Silver drei rote Schildchen (Rappoltstein). 3 und 7): In Silver drei schwarze gekrönte Adlerköpfe (Hohenack). 4) In Blau ein gekrönter silverner Löwe mit Doppelschweif (Tonna). 5) der Herzschild. 6) In Silver ein gekrönter roeter Löwe mit Doppelschweif, das Feld mit blauen, schräg verstutzten Querschindeln belegt (Geroldseck).

Königreich Württemberg

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Schild gespalten: Rechts in Gold drei schwarze Hirschstangen übereinander (altes Stammwappen der Dynastie), links in Gold drei schwarze Löwen übereinander (Herzogtum Schwaben).

Per pale, Or three stag's horns (perches) barways sable, and Or three lions passant sable.


Arms of the kingdom of Württemberg, (from P. Bohn: Familienforschung und Wappenkunde, Niedernhausen 1998). Sent by Ralf Bergmann.

Federal Republic of Germany

See the flags of the German Länder. Many use arms historically associated with them.


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François Velde

Aug 04, 2005